Portfolio bereinigen

Autor: Leo Kobes Veröffentlicht: Aktualisiert: Stand der Produktinformationen: 22. Juli 2026

Kauf ist eine These. Verlängerung ist eine neue Kostenentscheidung. Wer sein Domain-Portfolio jährlich nach diesem Grundsatz durchgeht, verlängert bewusst statt aus Gewohnheit – und findet für jede Domain den passenden Weg.

Entscheidungsbaum: Für jede Domain im Portfolio zwischen Halten, Projektieren, Verkaufen, Redomain und Löschen wählen

Womit Du jede Domain bewertest

Die sechs Optionen pro Domain

  1. Halten: Wenn These, Zahlen oder Projektplan die jährlichen Kosten weiterhin rechtfertigen.
  2. Projektieren: Aus der Domain ein echtes Projekt machen – mit Inhalten, Ziel und Messplan.
  3. Verkaufen: Aktiv anbieten, z. B. über Domainbörsen, eigene Verkaufslandingpages oder Marktplätze wie Domex und ODM – siehe Modellvergleich.
  4. Weiterleiten: Nur bei echter inhaltlicher Entsprechung sinnvoll – nicht als pauschaler Linktrick.
  5. Über Redomain abgeben: Unwiderruflich verwerten lassen mit Chance auf Beteiligung – siehe Was ist Redomain?.
  6. Regulär löschen: Die ehrlichste Option, wenn weder Nutzung noch Verwertung realistisch sind.
Redomain ist eine Option, kein Automatismus

Redomain ist nicht automatisch die beste Lösung. Für Domains mit realistischem Verkaufswert kann ein aktiver Verkauf mehr bringen; für wertlose Domains ist die Löschung ohne Umweg legitim. Redomain lohnt die Prüfung vor allem dort, wo Du Kosten beenden willst, aber eine Restchance auf Erlös nicht verschenken möchtest – wohlwissend, dass die Übergabe unwiderruflich ist.

Rechne Deine Kostenbasis durch

Der Portfoliokosten-Rechner zeigt Dir lokal im Browser, wie sich Löschungen oder Redomain-Abgaben auf Deine jährliche Kostenbasis auswirken – rein rechnerisch und ohne Erlösprognosen. Vor einer Abgabe: Redomain-Checkliste.

Redomain auf DomainCatcher prüfen
Externer Link zu DomainCatcher.com – dort gelten die aktuellen Preise und Bedingungen.